Der Sinn hinter den Geschehnissen

Das kennt fast jeder. Man fährt in den Urlaub und hat mindestens ein (wichtiges) Teil vergessen. So ging es mir kürzlich.

Vergessen hatte ich meine Lesebrille, ohne die ich wie in Maulwurf bin.

Nun könnte ich mich glatt ärgern, aber ... stattdessen zog ich mich an und ging raus in die Natur. Dann dachte ich darüber nach. Die Gedanken kamen einfach.

Es war natürlich schon ärgerlich, dass ich nichtmal den kleinen Ortsplan lesen konnte. Oder nur sehr begrenzt im Tageslicht.

Das mitgebrachte Buch verbrachte seine Tage in der Schublade und von den im Flur liegenden Tageszeitungen konnte ich nur die Überschriften entziffern.

Nach zwei Tagen konnte ich den Ortsplan sogar schon ohne Brille entziffern. Wenn auch noch immer nicht ganz ohne Probleme.

Mein Fazit ist einfach: Es hatte seinen Sinn, dass die Brille daheim geblieben ist.

Ich konnte meine Augen von Bildschirm, Buch und anderern Anstrengungen erholen.

Anstatt mit ausgiebigem Lesen von Zeitungen und Büchern hatte ich mehr Zeit, um in der Natur zu verbringen.

Am Ende kann ich sagen, habe ich die Brille gar nicht so vermisst. Denn das normale Sehen geht sehr gut.

Eine andere Reise mit meinem Mann vor über einem Jahr. Da hatte ich doch in der Tat nicht eine einzige Unterhose mit. Dann ergab es sich so durch widrige Umstände, dass wir am nächsten Tag wieder abgereist sind. Hatte also letztlich gesehen auch eine tiefere Ursache, dass ich die Unterwäsche nicht eingepackt hatte. Oder es unbewusst gewusst?

Also ärgern Sie sich nicht, wenn mal etwas nicht so läuft, wie Sie sich sich denken, erhofft oder gewünscht haben. Hinter allem steckt meist ein tieferer Sinn. Eine Bedeutung. Manchmal sieht oder versteht man sie erst im Nachhinein.

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