Mal wieder in eigener Sache

Als ich damals aus dem Arbeitsleben ausschied war ich in der der irrigen Annahme, durch die nun kommende Ruhe könnte ich wieder etwas genesen.

Nun gut, hätte ich mit gezinkten Karten gespielt, wäre es sicher so gewesen. Hätte ein schönes Leben gehabt.

Aber erstens kam es anders, und zweitens als ich dachte - erhoffte.

Auf meiner privaten Seite können Sie das eine oder andere nachlesen, was ich dort schon deponiert habe.


Nicht nur, dass man einwachsendem Knorpel und Knochen ins Rückenmark nicht Einhalt gebieten kann, ein abgerissenes Band am Handgelenk durch Ruhe nicht einfach wieder anwächst, ein zerstörter Nerv am Fuß für alle Zeiten hin ist und die Erinnerungen von Missbrauch, Misshandlung, Mobbing und Stalking und schlimmeres mehr nicht einfach aus dem Gedächtnis gelöscht werden können.

Und dann war da noch diese und jene Baustelle. Die Engstelle in Richtung Zwölffingerdarm, die mir immer größere Schwierigkeiten bereitet, die ich aber erstmal zurück gestellt habe, weil es was noch Akuteres gibt. Meinen kaputten Kiefer.

Ein kleiner Zusammenstoß mit dem Hund, der gegen mein Kinn von vorn gerumpelt war. Knack hatte es gesagt und kaputt waren Gelkissen im Kiefer (sog. Kieferbandscheibe) und der Kiefer an sich. Also Zahnarzt und Kieferchirurg und Behandlung mit Schiene und Physiotherapie. Kaunen geht grad nur links. 

Solange der Kiefer heil ist, kann man sich nicht vorstellen, was für Einschränkungen man dabei hinnehmen muss. Welche Qual das auch sein kann. Auf welche Weise es mal wieder, zusätzlich zu allem anderen, das Leben einschränkt.

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